Herzlich Willkommen in St. Barbara

Am Pfingstmontag - unmittelbar nach der Feier der hl. Messe - begrüßten wir auf halber Strecke
zwischen den Kirchen St. Barbara und der Friedenskirche die evangelische Kirchengemeinde,
die ab diesem Tag in der Barbarakirche eine neue gottesdienstliche Heimat findet.
Nach der Begrüßung zogen die beiden Gemeinden in die Barbarakirche ein.
Pfarrer Hannokarl Weishaupt begrüßte die evangelischen Gemeindemitglieder. Als Begrüßungs-
geschenk übergab er Brot und Salz. Die Messdiener und die anwesenden Pfarrer zogen dann in
einer Prozession zum Altar.
Pfarrer Thomas Richter gab einen kurzen Rückblick auf die vergangene Zeit und die Zukunft.
Er tat dieses mit einem Bild, welches die Kinder und Jugendlichen der Friedenskirche am
Pfingstsamstag gemalt hatten, als sie die Pfingstgeschichte aufgearbeitet haben. Das Bild
zeigt zwei Schnecken, die sich aufeinander zu bewegen. Die Köpfe dieser Schnecken zeigen
Pfarrer Weishaupt und Pfarrer Richter, die sich aber nicht so langsam aufeinander zubewegt
haben wie es die Schnecken sonst tun. Nach der offizellen Schlüsselübegabe, gab es noch
ein Grußwort von Andreas Lutter, dem Vorsitzenden des GdG-Rates.
Im Anschluß beteten beide Gemeinden zusammen das Vater unser. Die feierliche Begrüßung
endete mit der Erteilung des Segens.
Zum Abschluß waren noch alle Anwesenden zu einem gemütlichen Beisammensein mit Wein
und Brot im hinteren Bereich der Kirche eingeladen. Wir freuen uns auf das neue
ökumenische Miteinander.


Hier finden Sie einige Bilder

Über dieses Ereignis wurde auch in verschiedenen Medien berichtet.
Im WDR 2 für Aachen und die Region am Dienstag 26.05.2015.

Stolberg: Ökumenisches Gemeindezentrum geöffnet: (07.15 Uhr)

In Stolberg ist am Pfingstmontag (25.05.2015) das ökumenische Gemeindezentrum
wiedereröffnet worden.
300 Gläubige der evangelischen Kirchengemeinde und der
katholischen Gemeinde St. Lucia feierten das
mit einem Gottesdienst. Bei der Sanierung des gemeinsam betriebenen Gemeinde-
zentrums haben die
Verantwortlichen rund 500.000 Euro in neue Heizanlagen, Elektrik,
Lüftungen und Treppen investiert.

Die katholische und die evangelische Gemeinde halten in dem Zentrum regelmäßig
Gottesdienste zusammen ab.

Eine Zusammenarbeit der Konfessionen gibt es nicht nur in Stolberg
- in Eschweiler wird die evangelische Gemeinde ihre Gottesdienste künftig in der
katholischen St. Barbara
Kirche abhalten. Die Sanierung ihrer eigenen Kirche ist
nicht finanzierbar.

Quelle: http://www1.wdr.de/studio/aachen/nrwinfos/nachrichten/studios115850.html

Domradio

In Eschweiler teilen sich beide Konfessionen katholische Kirche

Schlüsselübergabe auf halber Strecke
In Eschweiler bei Aachen starten katholische und evangelische Christen am
Pfingstmontag eine Art Gottesdienst-WG. Die evangelische Friedenskirche
wird entwidmet.
Die Gemeinde genießt künftig Gastrecht bei den Katholiken.


"Wir geben mit traurigem Herzen etwas auf, um voller Neugier in eine neue Zukunft
aufzubrechen", sagte der evangelische Gemeindepfarrer Thomas Richter.
Denn der 10-Uhr-Gottesdienst im vom Bergbau geprägten Ortsteil Pumpe-Stich werde
ein Entwidmungsgottesdienst. Eine fällige Sanierung des 1962 als Garnisonskirche
errichteten Gotteshauses sei nicht zu verantworten. Daher habe sich die Gemeinde zu
dem Schritt auf die benachbarte katholische Kirche Sankt Barbara entschlossen.


Eine von 70 Simultankirchen

"Wir gehen unter ein Dach", sagte Richter. Damit werde Sankt Barbara zu einer von
70 Simultankirchen in Deutschland. Formal bleibe sie aber eine katholische Kirche.
Da die Katholiken hier ihre Messe samstagabends feiern, kommen sich die beiden
Konfessionen laut Richter nicht ins Gehege.


Der Aachener Bischof Heinrich Mussinghoff habe den Gaststatus "sehr gerne"
genehmigt, erklärte der katholische Pfarrer von Sankt Barbara, Hannokarl Weishaupt.
Zur feierlichen Schlüsselübergabe träfen sich die Gemeinden am Pfingstmontag genau
zwischen den Kirchen, die beide an der
Friedrichstraße liegen.


Schlüsselübergabe auf halber Strecke

Es wäre aus seiner Sicht ein "denkbar blödes Bild", wenn er von der Freitreppe von
Sankt Barbara herabschaute auf die ankommenden evangelischen Geschwister,
sagte Pfarrer Weishaupt. "Deshalb treffen wir uns auf halber Strecke, gehen gemeinsam
die Treppe hoch, ziehen gemeinsam ein und teilen Vaterunser und Segen."


Zunächst ziehen die Gemeinden nur für ein Probejahr unter ein Kirchendach.
"Wir schauen jetzt, wie die Abstimmung mit den Füßen läuft - Heimat muss erst wachsen",
sagte Pfarrer Richter.
Für beide Theologen sei klar, dass es kein "Muss" gibt, aber weitere "Chancen in der Zukunft -
auch in einem verstärkten ökumenischen Miteinander".


Quelle: KNA und
http://www.domradio.de/themen/bist%C3%BCmer/2015-05-25/eschweiler-teilen-sich-beide-konfessionen-katholische-kirche

Homepage der "Evangelischen Kirche im Rheinland"

Ökumenisches Projekt in Eschweiler

„Wir gehen unter ein Dach“

An Pfingsten sind Jesu Jünger, beflügelt vom Heiligen Geist, von Jerusalem aus in die
Welt gezogen, um die frohe Botschaft Jesu Christi zu verbreiten. An diesem
Pfingstmontag brechen die Gemeindeglieder in Eschweiler-Pumpe-Stich zu Fuß zu
einem Experiment auf. 


Die Friedenskirche im Stadtteil Pumpe-Stich von Eschweiler.

"Wir geben mit traurigem Herzen etwas auf, um voller Neugier in eine neue Zukunft
aufzubrechen", sagt Gemeindepfarrer Thomas Richter. Denn der 10-Uhr-Gottesdienst
in Pumpe-Stich, einem Ortsteil mit Bergwerksvergangenheit vor den Toren von Aachen,
wird ein Entwidmungsgottesdienst sein.
Die Gemeinde gibt ihre Friedenskirche nach mehr als fünfzig Jahren auf.


Eine fällige Sanierung ist finanziell nicht mehr zu verantworten. Das Experiment:
Statt sich einfach aus dem Stadtteil zurück zu ziehen, feiert die Gemeinde ihre Gottesdienste
künftig in der benachbarten katholischen Kirche St. Barbara. Richter: „Wir gehen unter ein Dach.“
St. Barbara wird quasi zur Simultankirche. Eine von 70 Simultankirchen in Deutschland.


St. Barbara, die katholische Kirche in Eschweiler-Pumpe-Stich, wird die neue
Heimat auch für die evangelischen Christinnnen und Christen.


Formal muss man sagen, St. Barbara bleibt eine katholische Kirche. Aber zusätzlich soll
sie auch zur neuen gottesdienstlichen Heimat der evangelischen Geschwister werden.
Und das Pfarrheim wird auch der neue Treffpunkt für die Gruppen der evangelischen Gemeinde.
Weil die Katholiken in Pumpe-Stich seit einiger Zeit ihre Messe samstags abends feiern,
kommen sich die beiden Konfessionen nicht ins Gehege.


Der Bischof von Aachen hat den Gaststatus "sehr gerne" genehmigt, wie der katholische Pfarrer
Hannokarl Weishaupt erzählt. Auch die evangelischen Leitungsgremien - Presbyterium,
Kreissynodalvorstand und Landeskirche - unterstützen die gemeinsame Kirchennutzung.


Treffen auf halber Strecke

Die evangelische Küsterin muss noch den Schlüssel von St. Barbara bekommen.
"Die Sakristei habe ich schon aufgeräumt", sagt Pfarrer Weishaupt vergnügt auf der
Friedrichstraße, ziemlich genau dort, wo sich die beiden Gottesdienstgemeinden für
Pfingstmontag verabredet haben. Die einen feiern Messe in St. Barbara, die anderen
versammeln sich um 10 Uhr ein letztes Mal in der Friedenskirche – zum Entwidmungsgottesdienst.
Anschließend machen sich die Gemeinden jeweils zu Fuß auf den Weg, treffen sich auf halber
Strecke. Beide Kirchen liegen an der Friedrichstraße.


„Bilder sprechen ja“, erklärt Pfarrer Weishaupt, und aus seiner Sicht wäre es ein denkbar
blödes Bild, wenn er von der Freitreppe von St. Barbara herabschaute auf die ankommenden
evangelischen Geschwister. „Deshalb treffen wir uns auf halber Strecke, gehen gemeinsam die
Treppe hoch, ziehen gemeinsam ein und teilen Vaterunser und Segen.“


Kirche bleibt im Dorf

„Wir lassen die Kirche im Dorf.“ So programmatisch erklärt Pfarrer Thomas Richter die
einstimmige Entscheidung seines Presbyteriums, die Friedenskirche zu entwidmen und für
Gottesdienste und Kasualien St. Barbara mitzunutzen. Bis zu 900.000 Euro hätte die Sanierung
der Kirche gekostet, die 1962 von der Bundeswehr als Garnisonskirche errichtet worden war und
später der Gemeinde übergeben wurde.


Quelle: http://www.ekir.de/www/service/eschweiler-18865.php

   

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