In dieser Zeit kann eine kurze Trennung versucht werden.
Dabei ist es wichtig, die Reaktion des Kindes zu beobachten,
wenn die Bezugsperson den Raum verlässt. Sehr wichtig ist es,
dass sie sich verabschiedet und den Raum auch dann verlässt,
wenn das Kind protestiert.
 
Die Bezugsperson sollte sich auf jeden Fall in der Einrichtung
aufhalten. Falls die Trennung noch nicht verkraftet ist,
sollte sie nach kurzer Zeit wieder in den Gruppenraum kommen.
Jedes Kind braucht seine individuelle Zeit. Rituale sind gerade in
dieser Phase für die Kinder eine besondere Orientierung,
z. B. die Begrüßung beim Eintritt in die Gruppe durch
die Mitartbeiterinnen, gemeinsames Frühstück und
die Kreissituation.

 
Die Eingewöhnungsphase ist dann abgeschlossen,
wenn das Kind für
die erforderliche Betreuungsdauer
ohne Bezugsperson verbleiben kann.

Auch in dieser Zeit kann das Kind noch häufig Abschieds-
schmerz zeigen,
aber seine Erzieherin akzeptieren,
sich zügig trösten lassen und
den Kontakt zu ihr suchen.
Die Bezugsperson verlässt die Einrichtung,

ist aber telefonisch jederzeit erreichbar.
 
Die Anwesenheit des Kindes wird schrittweise auf die
Betreuungszeit ausgedehnt.

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