Die Geschichte



In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfuhr insbesondere der Eschweiler
Vorort Pumpe-Stich - aufgrund des hier schon ansässigen Kohlenbergbaus und
der sich neu ansiedelnden Eisen- und Hüttenindustrie - einen starken Bevölker-
ungszuwachs. Da der Ortsteil Pumpe-Stich zu dieser Zeit noch zur Pfarre
St. Peter und Paul Eschweiler gehörte, war das religiöse Leben hier mit erheb-
lichen Schwierigkeiten verbunden; musste man doch, wenn man die Pfarrkirche
besuchen wollte, einen weiten Weg zurücklegen.


Um diesen Zustand so schnell wie möglich zu ändern, schlossen sich einige
Bürger zusammen und gründeten am 07.03.1869 den „Kirchenbauverein zu
Pumpe-Stich". Der Verein erhielt große finanzielle Unterstützung, u.a. durch
den Kölner Erzbischof Melcher.
Der Ausbruch des deutsch-französischen Krieges sowie die spätere Gründung
des Deutschen Reiches durch Bismarck unterbrachen jedoch die Aktivitäten
des Vereins. Durch die Unterstützung des EBV (Eschweiler Bergwerks Verein)
gelang es dem Kirchenbauverein 1879 mit dem sogenannten „Waldkirchlein",
am Ende der jetzigen Barbarastraße eine Notkirche zu errichten.
Als Pfarrverwalter wurde Rektor Chantraine benannt. 1899 beschloss
der Kirchvorstand, den Kirchenneubau vorzunehmen. Am 05.07.1901 erfolgte
die Grundsteinlegung durch Pfarrer Chantraine, und schon am 26.04.1903
wurde das Allerheiligste von der Waldkirche in den neuen Kirchenbau über
bracht.
Am 17.6.1906 wurde die Konsekration von Pfarrkirche und Hauptaltar durch den
damaligen Erzbischof von Köln, Kardinal Fischer, vorgenommen. Im Hauptaltar
ruhen die Reliquien der heiligen Märtyrer Gereon und Ursula.
Zur Pfarrpatronin wurde die heilige Barbara benannt. Bis zum 23.02.1921
gehörte der Bezirk St. Joseph in Stolberg-Donnerberg der neuen Pfarrei an.


Während des 2. Weltkrieges wurde unsere Kirche durch Granaten und Artillerie
beschossen, was starke Schäden verursachte. Am 17.09.1944 feierte man dann
die letzte heilige Messe in der Kirche, welche kurz danach fast völlig zerstört
wurde.
Ab Oktober 1945 bis September 1949 diente die Bewahrschule des EBV an der
Friedrichstraße als Notkirche.


Obwohl die Kirche weder Dach noch Fenster hatte, wurde zum Pfarrfest am
04.09.1949 ein festliches Hochamt in der Kirche zelebriert.


Pastor Wagemann bat zu dieser Zeit Alt und Jung zum Steineklopfen.
Das Engagement der Bürger von Pumpe-Stich war so groß, dass die Maurer
stets genügend Steine für den Wiederaufbau hatten.


Nur durch diesen großen Einsatz konnte am 18.05.1950 die Wiederherstellung
der Kirche gefeiert werden.


Seitdem wurde die Kirche immer wieder renoviert und verschönert.
180pxPumpekirche

Die Ausstattung

Die ersten Glocken aus dem Jahr 1903 sind, bis auf die Barbara-Glocke, dem
1. Weltkrieg zum Opfer gefallen. Die heutigen Glocken („Ägidius“, „Maria“ und
„Paulus“) wurden 1927 geweiht. Sie überstanden den 2. Weltkrieg und konnten
1945 wieder aufgehängt werden.


Die Kirchenuhr stammt aus dem Jahr 1933 und verrichtet, auch nach vielen
Verbesserungen bzw. Reparaturen, bis heute ihren Dienst.


Die heutige Orgel stammt aus dem Jahr 1951 und wurde von Domkapitular
Dr. Schümmer feierlich eingeweiht.


Im Jahre 1953 wurden neue Chorfenster eingeweiht. Der Entwurf von
Josef Höttges stellt die Gesetzesverkündigung auf dem Berg Sinai sowie die
Sendung des Hl. Geistes am Pfingstfest dar.
Das Mittelfenster zeigt Geburt, Tod und Auferstehung Christi.


Im Oktober 1954 wurde der jetzige Tabernakel eingeweiht.

Der jetzige Predigtstuhl wurde 1956 fertig gestellt.

Zum 25-jährigem Priesterjubiläum von Pfarrer Wagemann am 12.3.1961
schenkte sich die Gemeinde das heutige Taufbecken.


Das Altarkreuz wurde 1974 nach einem Entwurf von Peter Bücken hergestellt.

Die Altarbilder, von Bildhauer Peter Tillmanns 1903/1904 geschnitzt, lagen
bis 1947 unter Schutt, wurden geborgen und gerieten bis 1983 in Vergessenheit.
Nach Restaurierung durch Bildhauer Josef Jansen wurden diese im Juli 1983
im Chorraum angebracht.


Der Kreuzweg stammt aus dem Jahr 1904. Er ist nach dem Krieg zweimal
renoviert bzw. neu eingefasst worden.


Im Rahmen der Renovierungsarbeiten wurde 1994 an der Südseite ein neues
Barbara-Fenster eingebaut. Das Fenster wurde von Helmut Lang aus Köln
entworfen und bei der Fa. Oidtmann in Linnich hergestellt. Die Pfarrgemeinde
war von dem Entwurf so angetan, dass sie das Fenster aus eigenen Mitteln
finanzierte.



Die Pfarrer auf Pumpe-Stich

11 Pfarrer können sich seit dem Jahre 1886 in die Reihe der Pfarrverwalter
und Pastöre eintragen.
Besonders zu erwähnen sind hier Pfarrer Chantraine als Gründungspfarrer
unserer Kirche, Pfarrer Wagemann, der den Wiederaufbau voran trieb und
Pfarrer van de Laak, welcher fast sein ganzes Leben in unserer Gemeinde
verbracht hat. Van de Laak war ab 1963 Kaplan und seit 1981 Pastor in
unserer Pfarre. Am 13. September 2003 feierten wir mit ihm sein 40-jähriges
Ortsjubiläum.
Im Laufe der nächsten Jahre musste er immer häufiger seinen Dienst krank-
heitsbedingt unterbrechen, weshalb er 2008 um seine Entpflichtung bat und
in der Folgezeit als Subsidiar weiter arbeitete.
Am 22. März 2009 verstarb Pastor van de Laak in seinem Heimatkloster
Cadier en Keer bei Maastricht.
Bis dahin prägte er wie kein anderer den Charakter und den Zusammenhalt
unserer Gemeinde.
Nach der Entpflichtung von Pastor van de Laak übernahm Pfarrer
Dieter Genten (St. Marien) die Leitung unserer Pfarre.


Heilig Geist

Bereits 2009 wurden die Gemeinden St. Antonius, St. Barbara, St. Cäcilia,
St. Marien und St. Wendelinus auf Anordnung des Bistums Aachen zu einer
Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) zusammengefügt.
Später wurde dann beschlossen, die GdG zu einer Pfarre zu vereinen.
Am 01. Januar 2010 wurde dann die Pfarre „Heilig Geist" aus den 5 Ge-
meinden gegründet.


Am 1. Fastensonntag 2010 begann Pfarrer Marian Janke seinen Dienst in
unserer Pfarre. Er übernahm ab Pfingsten 2010 gemeinsam mit Administrator
Pfarrer Dr. Frick die Betreuung und Koordination der Pfarre Hl. Geist.


Am 13. Oktober 2013 wurde Pfarrer Hannokarl Weishaupt als neuer Leiter
der Pfarrei eingeführt.


Seit Sommer 2015 verstärkt Pfarrvikar Guido Mönchhalfen das Priesterteam.

Anzahl der Katholiken

Im Juli 2016 waren in der Gemeinde St. Barbara 2863 Katholiken gemeldet.


Kontaktpersonen

Pfarrer und GdG-Leiter Hannokarl Weishaupt       Tel. : 02403/9611842

                                                                           E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 
Pfarrvikar Marian W. Janke                                    Tel.: 02403/8099516

                                                                           E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 
Pfarrvikar Guido Mönchhalfen                               Tel.: 02403/5576566


Pfarrbüro St. Barbara                                            Tel.: 02403 5023015

                                                         E-Mail: st.barbara-pumpe-Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Pfarrer und GdG-Leiter Hannokarl Weishaupt             Tel. : 02403/9611842

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Pfarrvikar Marian W. Janke                                              Tel.: 02403/8099516

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Pfarrvikar Guido Mönchhalfen                                        Tel.: 02403/5576566

Gemeindereferentin Stephanie Sievers                                   Tel.: 02403/5027447

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Pfarrbüro St. Barbara                                                         Tel.: 02403 5023015

                                                                                               E-Mail: st.barbara-pumpe-

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